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Projektmanagement-Fachmann   (IPMA/GPM) - mehrWert durch Qualifizeirung & Zertifizierung

Joerg Grave – Juli 2010  Level D
An dieser Stelle möchte ich kurz auf die Prüfung zum Erreichen der IPMA (bzw. GPM) Level D Zertifizierung eingehen. Vorbereitend dazu habe ich an einem Kurs in Bochum bei Andreas Frick (Projektforum Rhein-Ruhr) teilgenommen, der über 5 Monate in vierwöchigem Abstand stattfand und half, die theoretischen Informationen durch praxisnahe Übungen, Rollenspiele und Referate zu vertiefen. Die Kursteilnehmer hatten die Aufgabe, zu bestimmten Themen Vorträge zu halten. Insgesamt ein sehr gelungener und zu empfehlender Kurs, der von den Dozenten hervorragend gehalten wurde.
Die Prüfung besteht aus drei Teilen.
  1. Abgabe des Transfernachweises (Umfang max. 60 Seiten, max. 120 Punkte, Voraussetzung zur Zulassung zu 2. und 3.)
  2. Schriftliche Prüfung (2 Zeitstunden, max. 120 Punkte)
  3. Mündliche Prüfung (30 Minuten, 2 komplexe Fragen/Problemstellungen, max. 120 Punkte)
Transfernachweis
Mein Transfernachweis behandelt ein reales Projekt in einer Konzernumgebung – die Einführung von Projektmanagement bei apetito. Die Bewertung des Transfernachweis erfolgt durch Assessoren der GPM, welche auch die mündliche und schriftliche Prüfung abnehmen. Während der mündlichen Prüfung erhält man Feedback zu seinem Transfernachweis.
Hier geht es zum download: Transfernachweis
Schriftliche Prüfung
Die schriftliche Prüfung dauert 120 Minuten und besteht aus Multiple-Choice Fragen wie auch ausführliche Textfragen / Berechnungen und Zeichnungen.
  • Netzpläne rechnen
  • Meilensteintrendanalyse erstellen und Verlauf kommentieren
  • Berechnung einer Earned Value Analyse: AFW, SGKlinear, SGKadditiv, …
  • Agenda für Projektstartsitzung erstellen
  • Rechtsfolgen der Abnahme erläutern
  • Umfeldanalyse und Stakeholderportfolio, erstellen, zeichnen und erläutern
  • Am Beispiel eines Projekts einen Projektstrukturplan erstellen. Hauptziele, Phasen und Meilensteine festlegen.
Mündliche Prüfung
Anwesend sind zwei Assessoren, (in meinem Falle 2 sehr nette Professoren) beide mit Laptop ausgestattet, an dem Sie während der Prüfung reichlich Einträge vornehmen.  Aus einem Stapel von 120 Karten, auf denen die Fragen aufgedruckt sind, zieht der Prüfling 3, wobei eine Karte wieder zurückgelegt werden kann. Die beiden übrigen Karten werden jetzt Gegenstand der Prüfung. Dabei stellt sich die Prüfung meist als Dialog dar, gespickt mit Zusatzfragen.
Im Anschluss an die mündliche Prüfung findet ein Dialog mit den Assessoren bzgl. des Transferprojekts statt (30-60 min).

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>> Das was wir am meisten brauchen, ist ein Mensch, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.<<R.W. Emerson 

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